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Erbracht werden ausschließlich Leistungen gem. § 6 Nr. 3 und 4 Steuerberatungsgesetz, jedoch keine Rechts- und Steuerberatung.

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   Kassenbuch

    Wer muss ein Kassenbuch führen?
    Wie muss ein Kassenbuch geführt werden?

   Jeder Steuerpflichtige, der seinen Gewinn durch Bilanzierung ermittelt,
   muss ein Kassenbuch führen. Bei einer  Gewinnermittlung durch
   Einnahme-Überschuss- Rechnung gemäß § 4 Abs. 3 ESTG
   besteht keine Pflicht zur Führung eines Kassenbuches.

   Jedoch hat das FG in einem Fall die Rechtmäßigkeit der vorgenommenen
   Zuschätzung bestätigt, obwohl nach  § 4 Abs. 3 EStG keine Verpflichtung zur
   Führung eines Kassenbuchs vorliegt. In diesem Fall gab es in den
   Aufzeichnungen teilweise widersprüchliche Aufzeichnungen. Das FG vertrat die
   Auffassung, dass hier keine Gewähr vorliegt, dass die Tageseinnahmen korrekt
   erfasst wurden.

   Fazit: Auch Betriebe, die nicht einer Bilanzierung unterliegen, sollten ein
   Kassenbuch führen.

   Wie hat eine ordnungsgemäße Kassenbuchführung auszusehen?

   Diese Eintragungen sind zwingend vorgeschrieben:

  • Datum des Geschäftsvorfalls
  • Fortlaufende Nummer (Belegnummer)
  • Buchungstext
  • Einnahme brutto
  • Ausgabe brutto
  • Steuersatz
  • Enthaltene Steuer
  • Zugrunde liegenden Steuersatz
  • Aktueller Kassenbestand

   Da das Kassenbuch mit all seinen Belegen ein steuerrelevantes Dokument ist,
   muss es zehn Jahre lang aufbewahrt werden.

   In einem Merkblatt stellt die IHK München die Anforderungen an ein
   ordentliches Kassenbuch zusammen:

  • Keine Buchung ohne Beleg (auch Eigenbeleg).
  • Kassenaufzeichnungen müssen so geführt sein, dass der Sollbestand jederzeit mit dem Ist-Bestand verglichen werden kann.
  • Eine regelmäßige Kassenprüfung (durch Nachzählen) ist unerlässlich.
  • Der Kassenbestand darf nie negativ sein (eine Kasse kann nicht leerer sein als leer).
  • Geldverschiebungen zwischen Bank und Kasse müssen als Geldtransit festgehalten werden.
  • Auch Privateinlagen und –entnahmen sind täglich aufzuzeichnen.
  • Private Vorverauslagungen und deren Erstattung aus der Kasse sind als Ausgaben zu erfassen (Datum ist das Datum der Auszahlung aus der Kasse).
  • Eintragungen im Kassenbuch dürfen nachträglich nicht mehr verändert oder unkenntlich gemacht werden. Bei fehlerhaften Eintragungen ist eine Streichung so vorzunehmen, dass der ursprüngliche Eintrag noch lesbar bleibt. Dann erfolgt mittels neuen Eintrag eine Berichtigung.
  • Eine willkürliche Tagesfolge ist nicht zulässig (16. Mai > 9. Mai > 17. Mai).
  • Es dürfen keine Leerzeilen gelassen werden.

   Sie können ein Kassenbuch auf selbsterstellten Formularen führen oder ein
   fertiges Kassenbuch kaufen.

   Unzulässig sind Excel-Listen, da diese jederzeit verändert werden können!

   Bei elektronischen Registrierkassen müssen die Tagesendsummenbons
   aufbewahrt werden. Da Registrierkassen
   manipuliert werden können, sollte man auch Bedienungsanleitung,
   Handbücher und Wartungsprotokolle für die Kasse aufbewahren.
 

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